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Geistige Bauernkunst - die rumänische Tradition
Die
Liebe zum Malerischen, eine Charakteristik vieler Völker, ist nicht nur ein
Thema der Volkspsyhologie. Nie fehlen, auch beim kleinsten Wohnhäuschen, die
Säulen des Vorbaues - ein Zeichen der freien Würde. Der Wasserkrug ist mit
altertümlichen Dekorelementen geschmückt und am kleinsten Wand hängt eine
Ikone. Die Vorliebe für das Schöne und das Ornament, spielt im Leben der Bauern
und Hirten eine so überwiegende Rolle, dass sie auch dort sichtbar wird, wo
der Mensch von den Sorgen der Armut geplagt wird.
Dörfer,
in denen man die Seele baumeln lassen kann
Wir
laden Sie zu wunderschönen Ferien in das Transilvanien Umland ein, wo Sie
in echten Bauernhäusern mit traditioneller Gastfreundschaft untergebracht
werden können.
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Spiritualität
und Orthodoxie des rumänischen Dorfes
Im
Süd-Osten Europas liegt die Wiege des rumänischen Volkes. Das Kreuz und die
Auferstehung Jesus Christus prägten seinen Werdegang; das Holz der Wälder
und die Steine der Gebirge erinnerten ihn immer wieder daran. In diesem Teil
Europas befindet sich ein Land orthodoxer Tradition welches die Sprache und
Kultur Roms fortsetzt. Diese Tradition beinhaltet dogmatische, liturgische,
ikonographische und hymnische Komponenten. Die Gunst der Transhumanz, die
geordnete Niederlassung der Klöster, zusammen mit den eigenständigen Kunstschulen
– bilden sich als Quellen der Ruhe, der christliche Freude und als Komponenten
der rumänischen Spiritualität.
Aus
diesen und vielen anderen Voraussetzungen, entwickelte sich die rumänische
Dorfzivilisation. Diese wurde
von der Ikone und von der Hirtenflöte als
vergeistigtes Holz geprägt. Die Ikone – eine wichtige Komponente der
Orthodoxie – ist eine heilige Kunst, eine Theologie in Farben, die Dank der
tragenden Symbolkraft das Bewusste wie auch das Unbewusste anspricht.
Die
in den Bergen versteckten oder in den Tälern verstreuten Dörfer scheinen aus
der Einbildungskraft der umliegenden Natur hervorgegangen zu sein. In diesen
Dörfern begegnen uns oft in Gras und Nesseln geborgene Holzkirchen – alte
Kunstwerke. Die durch Gärten voneinander getrennten Häuser haben ringsum auf
Pfosten gestützte Vorbauten und tiefliegende Fensterlein